Sonnencremes für Kinder: Welche sind die besten?
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Sonnenbrand ist ungesund, vor allem bei Kindern. Damit ihr euch im Sonnencreme-Dschungel leichter zurecht findet, haben Verbrauchermagazine Sonnenschutzmittel für Kinder genauer unter die Lupe genommen. Welche besonders gut abschneiden, erfahrt ihr in diesem Blogbeitrag.
Sommer, Sonne, Sonnenbrand? Sorgt besser vor, meidet die Mittagshitze und schützt eure Kinder vor zu viel Sonnenschein! Denn Kinderhaut ist besonders empfindlich. Je jünger, desto zarter und dünner ist sie. Babys und Kleinkinder bis zu zwei Jahren sollten gar nicht in die direkte Sonne: Schon wenige Minuten reichen aus, um ihre Haut zu verbrennen. Auch für ältere Kinder bieten Schatten und sonnengerechte Kleidung den besten Schutz. Unbedeckte Haut solltet ihr eincremen. Ein hoher oder sehr hoher Lichtschutzfaktor (LSF) ist dabei ein Muss – auch im Schatten. Nehmt Produkte mit einem LSF von mindestens 30, besser noch 50 oder 50+. Aber welche Produkte sind die besten?
Gute Wirkung und leichte Handhabung: Ergebnisse der Stiftung Warentest
Die guten Nachrichten zuerst: Von den 17 Sonnenschutzmitteln für Kinder, die Stiftung Warentest auf Wirkung und Handhabung getestet hat (Ausgabe 7/2020), schneiden ganze 15 mit „sehr gut“ oder „gut“ ab. Die Wahrscheinlichkeit, dass ihr ausgerechnet zu den beiden Schlusslichtern (Ambre Solaire Kids Sensitive Expert+ Anti-Sand Spray von Garnier und Baby & Kids Sonnencreme von Eco Cosmetics) greift, ist also ziemlich gering. Was viele nicht wissen: Während sich der LSF nur auf UVB-Strahlen bezieht, dringen UVA-Strahlen besonders tief in die Haut ein und schädigen sie. Aber keine Sorge; außer der Creme von Eco Cosmetics schützen alle getesteten Mittel zuverlässig vor UVB- und UVA-Strahlen.
Die zweite gute Nachricht: Gut bedeutet nicht gleich teuer. Tatsächlich gibt‘s alle vier Testsieger beim Discounter oder im nächsten Drogeriemarkt für bis zu 3,00 Euro pro 100 Milliliter:
- Cien Sun Kids Sonnencreme von Lidl (1,4)
- Lavozon Kids Med Sonnenmilch von Müller (1,4)
- Ombra Sonnenspray Easy Protect Kids von Aldi (1,5)
- Sunozon Kids Sonnenspray von Rossmann (1,5)
Inhaltsstoffe: Manche sind für Mensch und Umwelt problematisch
Öko-Test kommt zu anderen Ergebnissen (Ausgabe 6/2020): Hier sind die Testsieger Ladival Sonnenschutzmilch für Kinder von Stada und Sun Dance Kids Sonnenmilch von dm. Dafür, dass sie ganz ohne chemische UV-Filter und andere Problemstoffe wie Mikroplastik, Polythylenglykole (PEG), Silikone und Paraffine auskommen, gibt es bei Öko-Test ein glattes „sehr gut“.
Das Verbrauchermagazin hat vor allem die Inhaltsstoffe unter die Lupe genommen, Stiftung Warentest dagegen Wirkung und Handhabung. Öko-Test kritisiert, dass die Produkte von Lidl, Müller und Rossmann Octocrylen enthalten. Der UV-Filter steht im Verdacht, Gesundheit und Umwelt schaden zu können. Ist die Tube eine Weile geöffnet, kann sich Octocrylen in Benzophenon umwandeln, das als „wahrscheinlich krebserregend“ gilt. Was alle chemischen Filter gemeinsam haben: Sie müssen erst in die Haut eindringen, um UV-Strahlen zu absorbieren und in Wärme umzuwandeln. Gesundheitsschädigend seien sie deswegen nicht unbedingt. Nur Octocrylen und Homosalat seien bedenklich.
Dennoch: Eine bessere Wahl als chemische UV-Filter sind laut Öko-Test mineralische Filter, Zinkoxid und Titandioxid. Diese dringen nicht in die Haut ein, sondern legen sich als reflektierender Schutzfilm obenauf. Sie funktionieren wie unzählige mikroskopisch kleine Spiegel. Meist sind diese Cremes etwas fester und lassen sich nicht ganz so gut verteilen. Sie „weißeln“ auf der Haut und machen manchmal Flecken auf der Kleidung. Gegenüber Mitteln mit chemischen Filtern haben sie aber den Vorteil, dass sie sofort wirken – im Vorfeld eincremen ist nicht notwendig.
Tipps zum richtigen Eincremen
Egal, für welches Produkt ihr euch entscheidet, solltet ihr die Creme unbedingt großzügig und sorgfältig auftragen. Der angegebene LSF gilt nur, wenn ihr klotzt und nicht kleckert. Achtet darauf, auch Ohren, Fußrücken, Kniekehlen und Waden zu erwischen. Bei Sprays sprüht ihr am besten ein Mal komplett ein, lasst es trocknen und geht ein zweites Mal drüber. Allerdings: Bei Wind oder in ungeübten Kinderhänden kommt das Spray nicht unbedingt dort an, wo es hin soll.
Vergesst nicht, regelmäßig nachzucremen – etwa alle zwei Stunden ist das ratsam, um einen stabilen Schutz zu erhalten. Auch bei wasserfesten Produkten nimmt der Schutz durch Baden, Schwitzen und mechanische Einflüsse wie Sand und Handtücher ab.
Text: Urlaubs-Clou / Nanna Zimmermann
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